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Düsseldorf: wir wollen es wissen! Wie geht es weiter mit Stadt und Kirche? Wir wollen mit Bürgerinnen und Bürgern über Stadt- und Kirchenentwicklung sprechen. Gemeinsam an der Zukunft arbeiten – mit Menschen, die ihre Lebenserfahrung und Meinung einbringen, unabhängig von Herkunft und ob sie der Evangelischen Kirche Nahe stehen.
Wie? Mit Hilfe eines Bürgergutachtens.

Wieviel Kirche braucht die Stadt?

 

Oder: Wieviel Stadt braucht die Kirche?

Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen, die Evangelische Kirche lädt zum Gespräch. Genauer: Das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal. 100 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gleich welcher Konfession oder Religion, dazu weitere 100 Mitglieder der Evangelischen Kirche in Düsseldorf bilden eine repräsentative Auswahl aus Stadt und Kirche.

Wieso? Wir stehen vor weitreichenden Veränderungen. Da bietet es sich an, zuzuhören, zu fragen und dann erst zu handeln. So hat es Jesus auch gemacht. Er hört zu, er fragt nach „Was willst Du, dass ich Dir tue?“ (Markus 10,51) und handelt dann. Wir möchten die Erfahrungen und Kompetenzen der 200 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer in unser Nachdenken über die Zukunft von Stadt und Kirche einbinden.

Als wenn es nicht genug Umfragen zur Zukunft der Stadt und der Kirche gibt, werfen Skeptiker ein. Tatsächlich – davon gibt es genug. Tatsächlich ist es auch keine weitere Meinungsumfrage. Uns geht es um Beteiligung. Am Ende steht ein Gutachten. In diesem Bürgergutachten werden die Ergebnisse ausführlicher und gründlicher Beratungen festgehalten.

In zwei Phasen kommen die Beteiligten für vier Tage – einmal im April, einmal im August - zusammen, um sich informiert Gedanken über Themen zu machen, die für die Stadt und die Evangelische Kirche in Zukunft wichtig werden oder wichtig bleiben. Es wird um die Sonntagsfrage, Spiritualität und Sinngebung gehen. Aspekte des Städtebaus, Klimawandel und Themen, die die Beteiligten auf die Agenda setzen, werden behandelt.

Daraus entsteht das Bürgergutachten, das am Reformationstag, dem 31. Oktober, der Stadt und der Evangelischen Kirche in Düsseldorf überreicht wird. Ob die Ergebnisse in die Schublade wandern, werde ich gefragt. Keinesfalls, ist meine Antwort. Die Ergebnisse fließen in die Beratungen der Kreissynode Mitte November ein. Wir sind nicht nur sehr gespannt auf die Ergebnisse, wir werden es  sehr ernst nehmen.

Pfarrer Heinrich Fucks, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf

Das Verfahren eines Bürgergutachtens

Die Evangelische Kirche in Düsseldorf befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess. Gesellschaftliche Veränderungen stellen uns vor Herausforderungen, die wir bisher nicht kannten. Darum wollen wir mit Bürgerinnen und Bürgern über Stadt- und Kirchenentwicklung sprechen.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf möchte 2020 mehr erfahren: Wo sehen Bürgerinnen und Bürger die Zukunft von Kirche in der Stadt? Ergänzend zum Bürgergutachten durch die Bergische Universität ­Wuppertal ist uns Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie uns.